Die Verwandlung von "wundersam" in WUNDERVOLL als Beispiel für die in LIEBE erlöste FREUDE an spirituell gelebter Kommunikation

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel?

Apostelgeschichte 1; 11

 

ich beginne mit einem Bekenntnis: Das dargestellte Foto von mir wirklich für diese Pfingstbotschaft zu verwenden (obwohl es für mich von Anfang an gefühlt das genau richtige und passende dafür war und IST!), hat mich zunächst einiges an Überwindung gekostet. Denn ich habe schon erlebt, wie es in einigen Menschen Befremdlichkeit ausgelöst hat - vielleicht, weil ich darauf so  "wundersam" selig nach oben schaue?

Bis mir klar wurde, dass genau hinsichtlich dieser "Befremdlichkeit" eine Resonanz zur Pfingstgeschichte selbst besteht, die ich an dieser Stelle bewusst machen und im Moment der Verbundenheit über diese Zeilen wieder zusammen mit Ihnen und Euch beispielhaft überwinden möchte: damit die himmlische FREUDE an und in kommunikativ-geistigem Kontakt zur LIEBE, für die Pfingsten eigentlich steht und die auch ich im Entstehungsmoment dieses Fotos gerade erlebe, leichter nachempfunden, neu in unser Herz sowie ebenso wieder in unsere Stimme, Sprache und Kommunikation integriert werden und hierüber gelebt wirken kann.

 

Als kurze Information zur Pfingstgeschichte selbst: 10 Tage nach CHRISTI Himmelfahrt und insgesamt 50 Tage nach seiner Auferstehung wurde über die Apostel "der HEILIGE GEIST ausgegossen": Sie konnten plötzlich in anderen, ihnen eigentlich nicht geläufigen Sprachen reden und predigen und auf diese Weise die Botschaft von Jesu Wirken und Auferstehung verkündigen sowie über sprachliche Grenzen hinweg ausweiten.

 

In der Apostelgeschichte erfahren wir, dass die Menschenmenge, die verwundert zum Ort des Geschehens zusammen kam, regelrecht bestürzt und entsetzt war, als sie die Apostel in verschiedenen Sprachen (bzw. wörtlich: "in anderen Zungen") reden hörte. Auch wurden die Apostel von einigen Menschen statt erfüllt für "voll süßen Weins", also für betrunken gehalten. Offenbar mutete der Zustand der Apostel für die Außenstehenden derart ekstatisch an, dass dieses Erlebnis für sie schlichtweg nicht fassbar und ein regelrechter kollektiver Schock war und das sie sich deswegen nur als Ausdruck von Trunkenheit erklären konnten.

Das eigentlich WUNDERVOLLE kam hier also zumindest für einen nicht unerheblichen Teil von Menschen schlichtweg nicht an, sondern erhielt für sie eher ein angstbesetztes negatives Vorzeichen und wurde somit durch die hauptsächliche Betonung dieser Wahrnehmung spätestens bei der Überlieferung zumindest teilweise ins genaue Gegenteil, ins "Wundersame", verkehrt. Man kann davon ausgehen, dass diese Verdrehung unbewusst und entsprechend prägend durch die Zeit hindurch bis heute mitschwang - und somit auch "in uns". Kein Wunder also, dass der Begriff "HEILIGER GEIST" (von hebräisch: "RUACH"; dieses Wort steht dort übrigens in der weiblichen Form), der bzw. die eigentlich für das geistige Empfangen von etwas FREUDIGEM steht, für viele auch heute noch befremdlich, wundersam oder gar ablehnend anmutet.

 

Ich sehe dies jedoch einfach als Möglichkeit und somit Chance zum Bewusstwerden bzw. für unser BewusstSEIN, dass die eigentliche positive Botschaft der Pfingstgeschichte eben durch den HEILIGEN GEIST / die RUACH SELBST in genau diesem Augenblick wieder zum Vorschein kommen und neu erfahren werden kann:

 

Und übergebe dafür an den GEIST der LIEBE / an die RUACH SELBST zur gelebten Rückverwandlung in das Ursprüngliche bzw. für dessen BewusstSEIN und seine Annahme durch UNS in diesem Moment

  • alle Angst, jegliches Entsetzen sowie den Schock der Menschen hinsichtlich "Empfangen des HEILIGEN GEISTES" bzw. "der weiblichen Geisteskraft* (RUACH)" sowie die damit verbundene Furcht vor ihrer FREUDE seit damals bis heute
  • alle Formen der Ablehnung, Befremdlichkeit und unzutreffenden Bewertungen gegenüber offen gelebter und ausgedrückter Spiritualität, insbesondere der weiblichen Form von Geisteskraft* (RUACH) und ihrem Wirken gegenüber
  • alle diesbezüglichen und zumeist unbewussten Projektionen auf das Weibliche und seinen inspirierten bzw. inspirierenden Ausdruck als solchen (z.B. auch in Hinsicht auf mein Foto oben)
  • alle Verkehrungen und Verdrehungen durch menschliche Wahrnehmung, Überlieferung und Übersetzung, die mit HEILIGER GEIST / RUACH bislang verknüpft waren

  • > "wundersam" wird somit (wieder) zu WUNDERVOLL, was es in Wirklichkeit bzw. im BewusstSEIN darüber die ganze Zeit über war und IST

Ich nehme Pfingsten als WUNDERVOLLE Erfahrung nunmehr (wieder) bewusst an, die WIR ALLE in unserem jeweiligen Leben jederzeit ganz normal und selbstverständlich machen bzw. empfangen und somit leben können - und dürfen! 

 

Denn der Geist bzw. die Geisteskraft* der LIEBE kann - wenn vielleicht auch nicht auf solch ekstatische Weise wie bei den Aposteln damals - generell in einem/einer jeden von uns, unabhängig vom Lebensalter, wirken und uns erfüllen, im ganz normalen Alltag: wenn wir bewusst damit in Kontakt sind. Dabei unterstütze ich mit meiner kommunikativ loslassenden bzw. verwandelnden Bewusstseinsarbeit "Entsprechung der LIEBE" (wofür auch dieser Artikel ein Beispiel ist), sodass die ebenso schöpferische wie (er-)lösende und somit heilsame Geisteskraft* der LIEBE, die immer da war und IST, für mehr und mehr Menschen (wieder) erleb-, sicht- und spürbar IST und sich in dieser Welt KRAFTVOLL ausweitet und widerspiegelt.

 

* Begriff "Geisteskraft" als Übersetzung von hebräisch "RUACH", geprägt (und von mir übernommen) von Brigitte Glaab, alt-katholische Priesterin

Wie zum Beispiel bei diesem Bild eines Grundschulkindes, das völlig spontan entstand, nachdem wir zuvor ebenso spontan miteinander Hemmendes in Liebe losgelassen hatten. Der liebende Geist / die liebende Geisteskraft den/die das Kind ganz offensichtlich dabei erfahren hat, ist darauf in Form der aufsteigenden Luftballons, des umhüllenden Netzes der rudernden Person sowie in Form des Herzes mit der bezeichnenden Aufschrift deutlich erkenn- und nachfühlbar.

Erfahrungen, bei denen der Geist / die Geisteskraft der LIEBE beim Kommunizieren in Erscheinung tritt und auf seine bzw. ihre ganz eigene Weise bisherige "sprachliche Grenzen" untereinander überwindet, können aber auch zum Beispiel bei gemeinsamer Gartenarbeit (oder anderen Begegnungen im Miteinander) geschehen, wie hier am vergangenen Wochenende, als wir uns mit mehreren Frauen in Rimbach im Odenwald getroffen haben. Ohne dass vorher überhaupt eine Erwartung da gewesen wäre, dass irgendetwas "Besonderes" passieren könnte, beschreibt es eine der Frauen im Nachhinein mit "Plötzlich war es anders", und wie sie im Anschluss an unsere Begegnung "einen unglaublich schönen, wertvollen und mit Leichtigkeit in sich beseelten Abend" zuhause unter dem Sternenhimmel verbracht hat. Dieses "Andere" kann beim Kommunizieren in Entsprechung der LIEBE jederzeit und überall in Erscheinung treten, wenn Bereitschaft da ist, Widerstände dagegen loszulassen, die Erlösung und somit FREUDE, die bereits von Anfang an "da war und IST" und sich oftmals plötzlich von SELBST zeigt, einfach "über sich kommen zu lassen" und anzunehmen.

 

Erfüllende Pfingsten!

Bettina Doll

 

P.S.: Die nächste gemeinsame Begegnung in Rimbach ist am Samstag, 2. Juni! Diesmal kochen wir zusammen.

HERZLICHE EINLADUNG!